Patisserien aus anderen Ländern, die Europa den Mund wässerig machen...

Patisserien aus anderen Ländern, die Europa den Mund wässerig machen...

In ihren jeweiligen Heimatländern sind diese feinen Backwerke ein fester Bestandteil der Alltagskultur. Von Chefs für unseren Gaumen neu durchdacht oder angepasst, können sie in Frankreich und Europa einen schönen Erfolg verbuchen. Das Les vergers Boiron-Produktprogramm hält für diese innovativen Rezepte eine reichhaltige und perfekt abgestimmte Geschmackspalette bereit.

 

Donut (oder Doughnut)

Heimat: Vereinigte Staaten von Amerika
Geschichte: Das Rezept für diesen runden und süßen Krapfen kam im 19. Jh. mit den holländischen Einwanderern in die USA. Seit 1938 gibt es sogar einen National Doughnut Day, zu Ehren der Heilsarmee, die die amerikanischen Soldaten im Ersten Weltkrieg mit diesen Kringeln versorgte. Den Donut gibt es seitdem in vielen erdenklichen Varianten, geeist, mit Schoko- oder Fruchtfüllung.
Anpassung: Einige Patissiers haben diese Spezialität importiert und das Rezept in lokalere Geschmacksrichtungen oder originellere Varianten abgewandelt: Salzbutterkaramell, gebrannte Creme, sogar Ahornsirup/Bacon/Apfel oder Aprikose und Kardamom.
 

Taiyaki

Heimat: Japan
Geschichte: Diese köstliche Patisserie in Fischform („tai“ bedeutet Meerbrasse und gilt in Japan als Glücksbringer) ist mit süßer roter Bohnenpaste gefüllt. Sie wurde zum ersten Mal zu Beginn des 20. Jh. in Tokio gebacken und hat sich rasch über ganz Japan verbreitet. Taiyakis werden über das ganze Jahr zu jeder Tages- und Nachtzeit verzehrt und bilden den idealen Snack für den kleinen Buben-Hunger am Nachmittag.
<accroche>Anpassung</accroche>: Die derzeitige Mode für japanische Patisserie stellt die Taiyaki bei den Spezialisten auf die vorderen Plätze und bietet Spielraum für viele Abwandlungen, ob mit Schokolade, Creme, Käse, Tomate oder Apfelmus als Füllung.
 

Jelly

Heimat: England
Geschichte: Dieses Dessert aus Gelatine oder Fruchtpektin hat sich im <br>18. Jh. in Frankreich und England durchgesetzt. Es sind jedoch die Engländer, die den Wackelpudding zu einer Traditions-Süßspeise erhoben haben, die vor allem bei Kindern gut ankommt.
Anpassung: Die Patissiers verwenden immer öfter Wackelpudding, um leichte, frische und schmelzende Desserts zu schaffen, und veredeln das Ganze mit Champagner oder Fruchtsauce. Manchmal realisieren sie gar Süßspeisen in gewagten Formen, die an historische Bauwerke erinnern: Brücken, Kathedralen, Flughäfen… zu unserem größten Augenschmaus, und vor allem der Gaumenfreude.
 

Cakepops

Heimat: Vereinigte Staaten von Amerika
Geschichte: Die Entstehungsgeschichte der Cakepops ist nicht klar geklärt, eins steht jedoch fest, sie sind eine Abwandlung der „Cakeballs“, also mundgerechte Kuchenhappen aus Biskuit, oder noch einfacher aus Resten anderer Kuchen, die mit Glasur vermischt und zu Kugeln geformt mit Schokolade überzogen sind.
Anpassung: Mehrere Chefs und Patisserie-Spezialisten haben sich des Rezeptes angenommen und die Kuchenstücke auf Lutscherstiele gesteckt („Lollypops“ auf Englisch). Was die Zutaten (Marzipan, Obstkuchen, bunte Zuckerglasuren), aber vor allem die Form betrifft (Tiere, Comicfiguren…), sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
 

Whoopie pie

Heimat: Vereinigte Staaten von Amerika
Geschichte: Dieser offizielle Kuchen des Bundesstaates Maine hat die Form eines mit Creme gefüllten Sandwiches, und wurde zu Beginn des 20. Jh. vor allem von den Amish-Farmern und den Bergarbeitern verzehrt, weil er in den Lunchdosen einfach zu transportieren war. Das unproblematisch zu genießende Gebäck hat sich sehr rasch in den weiteren Staaten verbreitet.
Anpassung: Whoopie pie lässt sich sehr einfach auf die lokalen Gegebenheiten anpassen. Der Rivale der Macarons besitzt zwei mehr oder weniger fluffig gebackene Kuchenhälften, deren Teig Schokolade, Nugat oder sogar rote Beete enthalten kann. Die Cremefüllung dekliniert sich in den Varianten Karamell, Erdbeerpüree, Zitronensauce oder Maronencreme. Nach dem Zusammensetzen steht einer originellen persönlichen Dekorierung in Bonbonfarben nichts mehr im Wege.
 

Cupcake

Heimat: England oder Vereinigte Staaten von Amerika
Geschichte: Der Cupcake ist im 19. Jh. entstanden, als die Hausfrauen daran gingen, Kuchen zu ersinnen, der sich in kleinen Tassen („cup“) schnell abbacken ließ. In den 50er Jahren kannte dieses Gebäck seine Blüte, vor allem an Feiertagen wie Halloween, Thanksgiving oder Weihnachten. Cupcakes sind seit gut 10 Jahren ein Renner und spielen die Karte der Fantasie und der süßen Köstlichkeiten voll aus. Mit ihrer Eleganz sind sie ein Blickfang auf jedem Tisch.
Anpassung: Wegen ihrer Einfachheit können Cupcakes vielseitig abgewandelt werden: karamellisiert, fruchtig, oder sogar gemüsig (z.B. Paprika), je nach Region, in der sie importiert sind.

 

 

April 2012