Seine Cocktailbar anlegen: Die goldenen Regeln

Seine Cocktailbar anlegen: Die goldenen Regeln

Die Wahl der Spirituosen und der Zutaten... jeder Barman hat seine Vorlieben. Aber es gibt ein paar Grundregeln. Um sich eine Cocktailbar einzurichten, sollte man sich zunächst Gedanken über die Alkoholarten machen, die hinein gehören. Jeder Alkohol hat nämlich seinen eigenen Geschmack und kommt in Mischungen nicht immer gleich zur Geltung. Als Partner der Barmen für ihre fruchtigen Kompositionen, hat Les vergers Boiron eine lange Erfahrung in den Assoziationen von Frucht und Alkohol.

Die Wahl der Spirituosen und der Zutaten... jeder Barman hat seine Vorlieben. Aber es gibt ein paar Grundregeln.
Um sich eine Cocktailbar einzurichten, sollte man sich zunächst Gedanken über die Alkoholarten machen, die hinein gehören. Jeder Alkohol hat nämlich seinen eigenen Geschmack und kommt in Mischungen nicht immer gleich zur Geltung. Als Partner der Barmen für ihre fruchtigen Kompositionen, hat Les vergers Boiron eine lange Erfahrung in den Assoziationen von Frucht und Alkohol. Am Ende des Artikels finden Sie unsere große Übersichtstabelle.

Wissenswertes über die wichtigsten Spirituosen

Wodka ist ein Getreidedestillat und wegen seines neutralen Geschmacks sehr beliebt. Wodka ist perfekt für Cocktails, denn er liefert einen gewissen Alkoholgehalt ohne die Aromen, die erzielt werden sollen, zu beeinflussen. Oft ersetzt Wodka sogar andere Spirituosen der klassischen Cocktails, so Gin. Für Mischungen mit Obst/Gemüse ist er ideal, wie zum Beispiel im köstlichen Cocktail Bloody Mary.
Wussten Sie, dass der Geschmack von Wodka durch eine Kühlung im Eisfach noch besser und intensiver wird? Wodka kann im Eisfach nicht gefrieren, das tut er erst bei –114,4°C.

Gin ist eine Spirituose, die ihr Aroma vorwiegend aus Wachholderbeeren erhält.
Vielleicht stehen Sie auf Distilled Gin? Im Gegenteilzu dem klassischen Gin wird er aus minimal 96% Ethylalkohollandwirtschaftlichen Ursprungs hergestellt, doch beim Distilled Gin werden die Aromen durch eine erneute Destillation gewonnen. So entsteht der deutlich andere Geschmack. Gin ist versetzt mit Wachholderbeeren und mindestens vier weiteren Pflanzen. Daneben gibt es auch den sehr beliebten „London Dry“, mit Zitrone, Orangenschale und einer Kombination anderer Gewürze, wie Anis oder Zimt. Man könnte sagen, dass der London Gin der reinste und trockenste Gin mit dem ausgeprägtesten Wachholderaroma ist. Das Wort „Dry“ wird oft mit dieser Benennung zusammengebracht. Gin hat eine ganz eigene aromatische Identität und ist dabei diskret genug, um Verbindungen mit Likören, Sirups und Fruchtpürees, wie z.B. von Les vergers Boiron, eingehen zu können.

Rum ist ein Destillat aus Zuckerrohrerzeugnissen und altert im Fass. Er kommt hauptsächlich aus der Karibik. Für Cocktails verwendet man meist die leichten Rums, der braune oder bernsteinfarbene Rum wird eher pur getrunken. Rum wird gerne für Fruchtcocktails benutzt, für die Les vergers Boiron eine große Vielfalt anbietet, von Litchi bis Passionsfrucht, über Papaya oder Kokosnuss.

Tequila ist ein Destillat der blauen Agave, die im Nordwesten Mexikos wächst. Dieser Schnaps liegt seit einigen Jahren sehr im Trend und wartet mit hochkarätigen Geschmackseigenschaften auf. Als Cocktail wird er sehr gerne im Margarita genossen (nach dem Namen seiner Erfinderin), der Legende zufolge soll dieser Drink für den internationalen Erfolg des Tequila verantwortlich sein.
Tequilas werden in vier Kategorien eingeteilt: der Tequila Blanco, der mit Wasser verdünnt ist, um den Alkoholgehalt zu „entschärfen“; der Tequila Gold, der künstlich aromatisiert ist; der Tequila Reposado, der mindestens 60 Tage im Holzfass ruht und so eine leichte Bernsteinfarbe und einen süßeren Geschmack annimmt, und schließlich der Tequila Anéjo, der mindestens ein Jahr lang in Eichenfässern oder sogar in alten Whiskyfässern reift.

Whisky ist ein Brand aus Getreidemaische, die in hellen Eichenfässern gegärt hat. Whisky wird allgemein pur oder „on the rocks“ getrunken, selten mit Früchten. Am beliebtesten ist Scotch (der schottische Whisky). Der Bourbon (der amerikanische Whisky) wird überwiegend aus Mais hergestellt und altert in rußgeschwärzten Fässern. Runder und voller am Gaumen sind der Rye Whisky (einRoggendestillat), der Canadian Whisky (aus Kanada) und der irische Whiskey, dersich durch seine Schreibweise unterscheidet. 

Cognac ist der berühmteste Weinbrand. Er wird aus Trauben ausgesuchter Reben gewonnen und durchläuft im Kupferalambik eine zweifache Destillation. Anschließend altert er mindestens zwei Jahre im Eichenfass.

Triple sec gehört zur Familie der Orangenliköre und damit zu den Curaçaos. Ein Vertreter ist die bekannte Marke Cointreau©. Diese Spirituose wird gerne in fruchtigen Cocktails verwendet, zum Beispiel den Cosmopolitan.

Vermouth. Für die Herstellung dieses Aperitifs versetzt man Wein mit Zucker und Traubenmost. Alle Vermouthsorten (dry, red oder bitter) werden aus Weißweinen gewonnen. Die dunkle Farbe erhält man durch Zugabe von karamellisierter Melasse. Vermouth verleiht Cocktails eine besondere, sehr europäische Eleganz.

Champagner ist ein Muss für frische, herausragende und sehr schicke Cocktails, z.B. den Bellini.

Zutaten, die stets griffbereit sein sollten:
- Fruchtsäfte (an Raumtemperatur) und tiefgefrorene Fruchtpürees
- Mineralwasser oder Sodawasser
- Indian Tonic
- Läutersirup, Grenadine-Sirup
- Angostura© bitters
- Fruchtliköre (Pfirsich, Aprikose, Walderdbeere, Kirsche, exotische Früchte, usw.)
- Aperitifs (italienische Bitters, Anisliköre, Pastis, aromatisierte Weine)
- Limonade und Softdrinks
- Ganze Früchte zum Dekorieren, wie z.B. von Les vergers Boiron
- Milcherzeugnisse (Milch, Sahne) und Eier  
- Frisch gemahlene oder geriebene Gewürze