Reynold Poernomo

Chef Konditor

Eigentümer und Chef Konditor, KOI Dessert, KOI Kitchen & Monkey’s Corner in Sydney & Brand Ambassador Les vergers Boiron

 

Reynold Poernomo, nur 25 Jahre alt, ist in Indonesien geboren und kam als vierjähriger nach Australien. In Indonesien führten seine Eltern sieben sehr beliebte Restaurants, doch sie mussten ihr Land wegen der Krise verlassen und begannen wieder ganz von vorne. Sie arbeiteten lange Stunden als Restaurantpersonal in Australien und Reynold blieb oft allein zu Hause. Sein Interesse für die Küche beginnt mit der Lektüre von Büchern von namhaften Köchen, darunter Grant Achatz (Alinea), Francisco Mitoya (Frozen), Ferran Adrià (El Bulli) und Gordon Ramsey. „In liebte diese Bücher, weil sie nicht bloß vom Essen handelten, sondern eine Entdeckungsgeschichte erzählten, eine Welt von Zutaten, Aromen, Erinnerungen, Texturen, usw.“.

Er begann zu experimentieren, u.a. mit der Herstellung von Mangokugeln. Die Technik dazu lehrte ihn seine Mutter. Damit war der Grundstein zu seinem späteren Stil gelegt, der auf Präzision, Detail, visuelle Effekte, Textur und Farbe beruht, und natürlich auf Geschmack. Nach seiner Teilnahme an MasterChef (ein Thema, auf das er nicht länger eingehen möchte), eröffnet er 2016 die KOI Dessert Bar (der Name kommt von Kids Of Ike, dem Namen seiner Mutter). Es wird ein riesiger Erfolg und es kommen Kunden aus der ganzen Welt. Reynold ist nach wie vor sehr innovativ in seinen Dessertkreationen, die der Entwicklung des Geschmacks Rechnung tragen, er verwendet weniger Zucker und mehr ausgefallenere Zutaten. Von der KOI Dessert Bar aus, ihrer Zentrale, bauen Reynold und seine Brüder das Geschäft aus und beliefern mehrere Verkaufsstellen mit Kuchen. KOI Kitchen, eine andere ihrer Initiativen, bietet über der Bar im ersten Stock eine Erlebnisgastronomie im intimeren Ambiente.

 

Reynold eröffnet ebenfalls den Monkey’s Corner, eine Bar mit Snacks und Kuchen, dem Spezialgebiet seines Bruders Arnold. Reynold hält Masterclasses ab und setzt seine Experimente fort, „um seine eigenen Regeln aufzustellen und seine Fantasie zu befreien“. Er arbeitet weiterhin eng mit seiner Mutter zusammen, und sie entwickeln gemeinsam ihre Dessert-Signatur und Bestseller Nomtella (Espressomousse, Salzkaramell, Brownie und Haselnuss). Zu weiteren Köstlichkeiten zählen das Strawberry Pillow (Erdbeer- und Litschimousse, Litschigelee, Mandelmürbteig) und Mangomousse mit Yuzucreme, oder Desserts mit heimischen essbaren Blüten (zum Teil aus eigenem Anbau), Walnüssen, Holunderblüten und Zitrusfrüchten.

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