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LEBENSMITTELSICHERHEIT: DIE LEIDENSCHAFT DER FRUCHT, DIE SORGE UM EINE EINWANDFREIE QUALITÄT

LEBENSMITTELSICHERHEIT: DIE LEIDENSCHAFT DER FRUCHT, DIE SORGE UM EINE EINWANDFREIE QUALITÄT

Bei Les vergers Boiron steht die Lebensmittelsicherheit an oberster Stelle, und das von Anfang an. Seit 40 Jahren widmen wir ihr in allen unternehmerischen Abläufen eine ganz besondere Beachtung, von der Gesetzgebung bis zur Auslieferung, vom Anbau bis zur Verarbeitung.

Christiane Garnier kennt sich aus. Seit 17 Jahren leitet sie unsere Abteilung Qualitätskontrolle und Lebensmittelsicherheit.

Les vergers Boiron kultivieren die Leidenschaft für Obst und Gemüse und beliefern überall auf der Welt große Häuser. Man kann sich vorstellen, dass die Kriterien Produktqualität und Produktzuverlässigkeit dabei sehr wichtig sind?

Christiane Garnier: Ja, das stimmt. Wir setzen bereits ziemlich früh beim Obst- und Gemüseanbau an. In den verschiedenen geografischen Verkaufsgebieten verfolgen wir beispielsweise permanent die Pestizidbestimmungen. Die strengste Regelung wird dann für Les vergers Boiron die Standardnorm. Durch dieses Handeln können wir Probleme vorwegnehmen und bei unseren Lieferanten die Good Practice für ein nachhaltiges und effizientes Wirtschaften fördern.

Wir pflegen dauerhafte Beziehungen zu unseren Lieferanten; es sind unsere Partner. Wir lehnen „Spot“-Einkäufe ab! Unsere Lieferanten werden einem umfangreichen Auswahlverfahren unterzogen, und sie müssen die Auflagen unserer Lastenhefte einhalten in Bezug auf Qualität, Umweltnormen, Lebensmittelsicherheit, vom Anbau bis zur Lieferung. Im Gegenzug halten wir unsere Verpflichtungen ihnen gegenüber ein. Diese auf Vertrauen basierende Beziehung trägt auch zur Nachhaltigkeit bei. Unsere Kriterien sind sehr strikt, aber verantwortungsbewusst.

Die Rückverfolgbarkeit spielt also eine große Rolle?

Christiane Garnier: Die Rückverfolgbarkeit ist von Natur aus sehr wichtig für uns, und sie ist integral. Ab dem Fertigprodukt, auch lange nach der Lieferung, können wir das Eintreffen des Rohstoffs und alle Produktionskennzeichen zurückverfolgen: Tag, Mensch, Maschine, Lagerung… Wenn es darauf ankommt, muss alles identifizierbar und rückverfolgbar sein.

Die Rückverfolgbarkeit ist von Natur aus sehr wichtig. Bei uns ist sie integral.


Der Verkauf eines sicheren Erzeugnisses liegt in der Verantwortung des Unternehmens. Alle eintreffenden Lose werden ausnahmslos getestet, um die Übereinstimmung mit unseren Lastenheften zu kontrollieren. Bei Nichterfüllen werden sie abgelehnt.

Wir informieren uns permanent in der europäischen Datenbank Rapid Alert System for Food and Feed, in der alle Vorkommnisse registriert sind. Auf diese Weise können wir einen spezifischen Überwachungsplan einrichten. Wir führen eine sehr strenge Risikoanalyse durch: Fremdkörper, bakteriologische Gefahren, phytosanitäre Gefahren. Alle unsere Verfahrensanweisungen werden schriftlich verfasst und an alle verschickt. Durch regelmäßige Übungen werden sie getestet und „einverleibt“.  

Die Lebensmittelsicherheit reicht somit von der Ankunft der Rohstoffe bis zum Endprodukt. Durch unsere Unabhängigkeit wird sie außerdem verstärkt. Wir entscheiden allein über Kontrollen und Prozesse. Diese sind zu 100% auf uns abgestimmt und bieten keinen Platz für Kompromisse.  

Die Lebensmittelsicherheit ist in unsere DNA eingebrannt.


Haben diese Vorgehensweisen einen Einfluss auf die Qualität der Erzeugnisse?

Christiane Garnier: Sie beeinflussen sie nicht bloß, sie optimieren sie. Im vorgelagerten Bereich beziehen wir die Lieferanten in unsere globale Kontrollmethode mit ein. Diese umfasst den Anbau, die Ernte, die Etikettierung. In unserem Werk erfolgen visuelle Prüfungen, sensorische und physikalisch-chemische Untersuchungen. Neben dem HQE-Label und den Zertifizierungen ISO 9001 und ISO 14001 arbeitet unser Produktionsstandort in Valence seit 1996 nach HACCP (Hazard Analysis Critical Control Point). Unsere Mitarbeiter werden ständig weitergebildet und sind in die Produktion impliziert.

Unsere Erzeugnisse werden erst dann kommerzialisiert, wenn alle Kontrollen anstandslos passiert sind (kritischer Punkt, sensorische Eigenschaften und physikalisch-chemische Merkmale, Verpackung).

Hinter den Erdbeer- oder Himbeersorten, die wir anbieten, kann man sich kaum den Einsatz vorstellen, der jeder Beteiligte aufbringt, um hygienisch einwandfreie Produkte zu erzeugen, die frei von Konservierungsstoffen sind und im Endeffekt die Natürlichkeit und die Essenz der Frucht sublimieren.

Sind sich Ihre Kunden dessen bewusst?

Christiane Garnier: Unsere Kunden sind Profis. Ihnen, wie uns, ist die Beobachtung, die Kontrolle, die Rückverfolgbarkeit und die Überwachung der Verarbeitungsschritte unserer Produkte wichtig. Deshalb bleiben sie uns ja auch treu, und wir beteiligen sie an unserer Qualitätsphilosophie, indem wir ihnen Verwendungsratschläge geben.

Wenn wir Protokolle für die Lebensmittelsicherheit einrichten, dann wissen unsere Kunden, dass dies aus reinem Respekt vor dem Produkt und dem Kunden geschieht. Wir teilen mit ihnen die Leidenschaft für Obst und Gemüse und die Sorge um eine einwandfreie Qualität.  






Juni 2013
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